Tief im Herzen des Gotthardmassivs entsteht eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Schweiz: die zweite Gotthardstrassenröhre. Sie sichert die zentrale Verkehrsverbindung zwischen Nord- und Südeuropa. Hier arbeiten Implenia und Frutiger im Extremen – und verlassen sich dabei auf Präzision, Teamgeist und starke Partner.

 

Der Gotthard war schon immer eine Grenze. Zwischen Nord und Süd, zwischen Wetterlagen, zwischen Sprachen und Kulturen. Und doch ist er seit Jahrhunderten ein Ort, der Menschen verbindet. Hier haben Menschen stets gemeinsam Wege durch den Fels gefunden. Heute wird diese Geschichte mit dem Bau der zweiten Gotthardröhre fortgeschrieben. Das immense Infrastrukturprojekt sichert die Mobilität der Schweiz und Europas langfristig und definiert die Zukunft des transalpinen Verkehrs.

WO IMPLENIA UND FRUTIGER DEN BERG BEWEGEN

Der erste Eindruck im Innern des Gotthardmassivs ist überwältigend: Rohfels, vibrierender Boden, das Dröhnen schwerer Maschinen. Dann treten die Konturen der Baustelle hervor, mit klaren Abläufen, eingespielten Teams und präzisen Bewegungen. Verantwortlich dafür zeigt sich die Implenia AG, das führende Bau- und Baudienstleistungsunternehmen der Schweiz. Gemeinsam mit der Frutiger AG setzt sie in der Arbeitsgemeinschaft «secondo tubo» (zweite Röhre) das «Los 241 – Haupttunnel Nord» um. Der Auftrag umfasst unter anderem den Vortrieb mit einer Tunnelbohrmaschine, den Ausbruch der nördlichen Störzone, den Neubau der Lüftungszentrale in Göschenen sowie mehrere Querverbindungen, die als Sicherheits- und Fluchtwege zwischen den beiden Röhren dienen.

DER TUNNELBAU ALS GESAMTLEISTUNG

Was sich tief im Berg als gewaltiges Bild zeigt, setzt sich oberhalb in Göschenen als hochkomplexer Alltag fort. Der Tunnelbau ist kein isolierter Vorgang im Fels, sondern ein fein abgestimmtes System, das über und unter Tag ineinandergreift. Mehr als 120 Maschinen stehen im Einsatz: Dumper, Bagger, Bohrgeräte, Sprengfahrzeuge, Förderanlagen, Mischwerke. Mal kämpfen sie sich durch harten Fels, mal durch bröseliges Material, mal durch enge Räume oder lange Transportwege. Dabei muss jede dieser Maschinen zuverlässig sein – und zwar jederzeit.

DAMIT DIE MASCHINEN IM BERG NICHT STILLSTEHEN

In der Werkstatt in Göschenen sorgt Markus Basler, Werkstattleiter bei Implenia, mit seinem siebenköpfigen Team für den Unterhalt der Baustelle. «Wir reparieren, warten, kontrollieren und planen in drei Schichten», erklärt er. «Probleme müssen wir erkennen, bevor sie sichtbar werden – denn kilometerweit im Berg verzeiht die Geologie keine Maschinenausfälle. » Die Werkstatt ist damit nicht nur ein Servicepunkt. Sie ist die Lebensversicherung des gesamten Baufortschritts.

MEHR ALS SCHMIERPRODUKTE

In der Werkstatt von Markus Basler riecht es nach warmem Öl, frischem Metall und konzentrierter Arbeit. Zwischen Werkbänken, Ersatzteilen und Maschinenkomponenten herrscht eine Atmosphäre, in der jede Bewegung sitzt. Hier zählt Präzision – und dafür braucht es zuverlässige Produkte. Ob Motoren-öl, Getriebeöl, biologisch abbaubares Hydrauliköl, Fette, Sprays oder Reiniger, fast alles kommt aus einer Hand – von MOTOREX. In einer Umgebung wie dem Gotthard ist das entscheidend: «Einheitlichkeit reduziert Fehlerquellen, beschleunigt Abläufe und schafft Sicherheit», weiss Markus Basler. «Zudem liefert uns MOTOREX detaillierte Schmierpläne für jedes einzelne Gerät und steht uns bei technischen Spezialfällen beratend zur Seite.»

VERANTWORTUNG UND STOLZ

Auf einer Hochleistungsbaustelle wie dem Gotthard ist Stillstand ein Fremdwort. Es zählt jeder Moment. MOTOREX kennt die Abläufe – und reagiert, wenn es darauf ankommt. So wurden Produkte auch schon persönlich nach Göschenen geliefert, innerhalb von wenigen Stunden. Für den Werkstattleiter ist diese Verlässlichkeit weit mehr als eine Unter-stützung im Alltag: «Sie ist die Grundlage dafür, dass jeder Meter Fortschritt gelingt – auch dann, wenn es eng wird.» Aus Präzision, Vertrauen und täglicher Verantwortung entsteht ein Stolz, der spürbar ist. Es ist der Stolz, mit und gegen den Fels zu arbeiten und Teil eines Projekts zu sein, das bleibt, lange nachdem die Baustelle verschwunden ist. Damit führt der «secondo tubo» jene Geschichte fort, die der Berg seit Jahrhunderten erzählt: die Geschichte eines Ortes, der seit jeher Grenzen überwindet. Die Geschichte des Mythos Gotthard.

ALESSANDRA – EIN BESONDERER NAME IM BERG

Gemäss Tunnelbautradition erhält jede Tunnelbohrmaschine (TBM) einen weiblichen Namen. Im Gotthard heisst sie Alessandra, benannt nach der Tochter von Markus Keller, Baustellenchef bei Frutiger. Wie es der Zufall will, ist Alessandra Keller auch bei MOTOREX bestens bekannt. Die Mountainbike-Weltmeisterin fährt im Team Thömus Maxon. Alessandra und das Team Thömus Maxon setzen seit 2016 auf die BIKE LINE Produkte von MOTOREX.

 

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